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 08.01.10 Eltmann hat in Nittenau nichts zu verlieren - Johannes Waigand

 

Gegen den Meisterschaftsfavoriten bleibt der SG Eschenbacher Eltmann die Außenseiterrolle

 

Nach der dreiwöchigen Weihnachtspause geht es für die Volleyballer der SG Eschenbacher Eltmann gleich mit einem Topspiel wieder los. Die Mannschaft von Trainer Cornel Closca muss in die Oberpfalz, zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer nach Nittenau. Nach zuletzt sieben Siegen in Folge wird das Ziel der Mannschaft sein, den Gegner zu ärgern und den ein oder anderen Satz für sich zu entscheiden. Lediglich fünf Sätze musste der Tabellenprimus Nittenau in der laufenden Saison abgeben, zwei davon gegen Eltmann.

 

Im ersten Spiel dieser Bayernligasaison musste sich Eltmann in eigener Halle nur knapp im Tiebreak geschlagen geben. Trotzdem ist Nittenau klarer Favorit. Eltmanns Mittelblocker Johannes Waigand sagt mit Blick auf die kommende Partie: „Nittenau hat die Saison bisher überragend gespielt. Wir müssen von Satz zu Satz denken und auf mögliche Schwächen des TSV hoffen.“

 

Bei Eltmann kehrt der zuletzt auf Grund einer Verletzung fehlende Kapitän Jens Werner zurück ins Team, bei Nittenau ist Ex-Eltmanner Lutz Gerling wieder fit. Somit wird es ein zumindest sehr spektakuläres Spiel werden. Dazu noch Spannung zu erzeugen wird das Ziel der jungen Mannschaft aus Unterfranken sein.

 

Nittenau könnte mit einem Sieg beinahe schon den Aufstieg als Tabellenerster erreichen. Die Verfolger hätten dann schon drei Niederlagen auf ihrem Konto, die es in sieben verbleibenden Spielen schwer aufzuholen sein wird. Da es jedoch vor der Saison das ausgegebene Ziel der Nittenauer war, souverän aufzusteigen, ist keinerlei Druck für Eltmann vorhanden. „Wir können befreit aufspielen, schönen Volleyball zeigen und den großen Favoriten hoffentlich ein wenig ärgern. Von einem Sieg zu sprechen wäre aber vermessen“, bremst SGE-Mittelblocker Christopher Bühl die Euphorie um die zuletzt guten Leistungen seiner Mannschaft.

 

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