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Gegen den Meisterschaftsfavoriten bleibt der SG Eschenbacher Eltmann
die Außenseiterrolle
Nach der dreiwöchigen Weihnachtspause geht
es für die Volleyballer der SG Eschenbacher Eltmann gleich mit einem
Topspiel wieder los. Die Mannschaft von Trainer Cornel Closca muss
in die Oberpfalz, zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer nach
Nittenau. Nach zuletzt sieben Siegen in Folge wird das Ziel der
Mannschaft sein, den Gegner zu ärgern und den ein oder anderen Satz
für sich zu entscheiden. Lediglich fünf Sätze musste der
Tabellenprimus Nittenau in der laufenden Saison abgeben, zwei davon
gegen Eltmann.
Im ersten Spiel dieser Bayernligasaison
musste sich Eltmann in eigener Halle nur knapp im Tiebreak
geschlagen geben. Trotzdem ist Nittenau klarer Favorit. Eltmanns
Mittelblocker Johannes Waigand sagt mit Blick auf die kommende
Partie: „Nittenau hat die Saison bisher überragend gespielt. Wir
müssen von Satz zu Satz denken und auf mögliche Schwächen des TSV
hoffen.“
Bei Eltmann kehrt der zuletzt auf Grund
einer Verletzung fehlende Kapitän Jens Werner zurück ins Team, bei
Nittenau ist Ex-Eltmanner Lutz Gerling wieder fit. Somit wird es ein
zumindest sehr spektakuläres Spiel werden. Dazu noch Spannung zu
erzeugen wird das Ziel der jungen Mannschaft aus Unterfranken sein.
Nittenau könnte mit einem Sieg beinahe
schon den Aufstieg als Tabellenerster erreichen. Die Verfolger
hätten dann schon drei Niederlagen auf ihrem Konto, die es in sieben
verbleibenden Spielen schwer aufzuholen sein wird. Da es jedoch vor
der Saison das ausgegebene Ziel der Nittenauer war, souverän
aufzusteigen, ist keinerlei Druck für Eltmann vorhanden. „Wir können
befreit aufspielen, schönen Volleyball zeigen und den großen
Favoriten hoffentlich ein wenig ärgern. Von einem Sieg zu sprechen
wäre aber vermessen“, bremst SGE-Mittelblocker Christopher Bühl die
Euphorie um die zuletzt guten Leistungen seiner Mannschaft.
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