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SG Eschenbacher Eltmann verliert das Spitzenspiel der
Bayernliga
Nach zuletzt sieben Siegen in Folge musste die erste
Mannschaft der SG Eschenbacher Eltmann zum Tabellenführer nach
Nittenau. Der Gegner war bisher ungeschlagen und sollte es auch nach
dem Spiel bleiben.
Vor etwa 150 Zuschauern startete die SGE mit einem
spektakulären Block in die Partie und ließ die fünf mitgereisten
Fans, die lautstark versuchten ihre Mannschaft zu unterstützen, auf
ein gutes Spiel hoffen. Bis zum Stand von 7:8 aus Sicht der SG
Eltmann konnte das Spiel offen gestaltet werden, dann schlichen sich
vermehrt Eigenfehler ein und die Oberpfälzer konnten sich zunächst
leicht absetzen. Am Ende war es der Ex-Eltmanner Lutz Gerling, der
durch starke Sprungangaben den ersten Satz für sein Team aus
Nittenau sicherte. (19:25)
Die Nervosität der jungen Mannschaft aus Eltmann war
teilweise zu spüren, deswegen war es wichtig, den Satzverlust
schnellstmöglich abzuhaken. Dies gelang zunächst gut und wieder
spielte die SGE auf Augenhöhe mit dem hohen Favoriten. Gegen Ende
des Satzes setzte sich jedoch wieder die Routine der erfahreneren
Nittenauer durch, sowie deren körperliche Überlegenheit. Eine starke
Phase der SG Eschenbacher Eltmann mit in der Abwehr gut erkämpften
Bällen und platzierten Angriffen wusste der Gastgeber zu kontern und
schaffte den zweiten Satzerfolg der Partie mit 22:25.
Im dritten Satz war gleich zu Beginn der unbedingte
Siegeswille des TSV Nittenau zu sehen, was die SGE gleich mit 1:4 in
Rückstand geraten ließ. Einige personelle Umstellungen in der
Aufstellung der SG Eschenbacher Eltmann konnten genauso wenig
Früchte Tragen, wie der Versuch, den Gegner mit druckvolleren
Aufschlägen aus der Reserve zu locken. Am Ende des dritten Satzes
(18:25), blieb die Erkenntnis, dass Nittenau zurecht auch Platz eins
der Tabelle steht und bei sieben verbleibenden Spielen das Ticket in
Richtung Regionalliga fast schon buchen kann. Für die SG
Eschenbacher Eltmann reißt eine vor der Saison für beinahe unmöglich
gehaltene Siegesserie, dennoch ist die Mannschaft für die nächsten
Spiele optimistisch. „Nittenau ist kein Gegner, den man schlagen
muss, wir werden unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen“,
beschreibt Libero Fabian Sagstetter die Situation.
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