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 Auftaktniederlage gegen den Favoriten - Johannes Waigand
 

Der erste Bayernligaspieltag lässt für die SG Eschebacher Eltmann hoffen

 

SG Eltmann - TSV Nittenau 2:3

 

Mit Ex-Bundesliga und –Nationalspieler Sven Glinker zeigte die junge Mannschaft der SG Eltmann eine gute Leistung gegen den absoluten Tiltelfavoriten TSV Nittenau.

Der erste Satz begann für die hoch motiviert in die Partie gestartete SGE perfekt und man konnte früh mit 3:0 in Führung gehen. Dieses hohe Spielniveau konnte den ganzen ersten Satz über gehalten werden, so dass der Gegener aus Nittenau zunächst keine Chance bekam und man den Satz mit 25:17 für sich entscheiden konnte. Hervorzuheben ist die besonders gute Aufschlags- und Blockarbeit im ersten Satz.

 

Im zweiten Satz dann ein anderes Bild. Nittenau drehte auf und die SGE geriet durch viele Eigenfehler in Rückstand. Der Druck in den Aufschlägen ließ nach, Block- und Abwehrspielern fehlte die Abstimmung und es wurde dem TSV leicht gemacht zu seinen Punkten zu kommen. Hinzu kamen einige äußerst fragwürdige Entscheidungen seitens der Unparteiischen. Der zweite Satz ging mit 18:25 an den TSV Nittenau, genauso wie der dritte mit 14:25, in dem das Niveau des Spiels insgesamt leicht abflachte.

Zum vierten Satz kam auf Seiten der Eltmänner Routinier Cornel Closca ins Spiel und Rückkehrer Sven Glinker wechselte auf seine eigentliche Paradeposition, den Außenangriff. Diese taktische Umstellung trug sofort Früchte und die SG Eschenbacher Eltmann ging wieder früh in Führung. Mit den 100 Zuschauern im Rücken konnten die Spieler diese Führung halten und gegen Ende des Satzes sogar noch ausbauen. Lutz Gerling, der im letzten Jahr noch für Eltmann gespielt hatte, konnte erfolgreich ausgeschaltet werden. Somit konnte man den vierten Satz mit 25:16 auf dem Konto der SGE verbuchen.

 

Nun kam es zum Tiebrake. Leider zeichnete sich in diesem ab, was die ganze Partie gegolten hatte. Die Mannschaft die den besseren Start in den Satz hinlegt, gewinnt diesen. Den besseren Start erwischten die Nittenauer, unterstützt von einer weiteren Fehlentscheidung, da das Schiedsrichterduo offensichtlich noch einige Umstellungsschwierigkeiten mit den neuen Netzregeln hatte. Kurz nach dem Seitenwechsel (5:8) konnten die Favoriten ihren Vorsprung ausbauen und schließlich mit 8:15 gewinnen.

 

Kapitän Jens Werner sprach von einer: „guten Leistung des Teams“ und will in den nächsten Spielen ohne Druck den ein oder anderen Punkt holen.

Die Rückkehr von Sven Glinker wurde von den Fans gefeiert, wenn dieser seine trotz einer langen Volleyballpause vorhandene Klasse zeigte. Er selbst sagte: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich werde das Team im Laufe der Saison noch zwei- oder dreimal unterstützen.“

 

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