Der erste Bayernligaspieltag lässt für die SG Eschebacher
Eltmann hoffen
SG Eltmann - TSV Nittenau 2:3
Mit Ex-Bundesliga und –Nationalspieler Sven Glinker zeigte
die junge Mannschaft der SG Eltmann eine gute Leistung gegen
den absoluten Tiltelfavoriten TSV Nittenau.
Der erste Satz begann für die hoch motiviert in die Partie
gestartete SGE perfekt und man konnte früh mit 3:0 in
Führung gehen. Dieses hohe Spielniveau konnte den ganzen
ersten Satz über gehalten werden, so dass der Gegener aus
Nittenau zunächst keine Chance bekam und man den Satz mit
25:17 für sich entscheiden konnte. Hervorzuheben ist die
besonders gute Aufschlags- und Blockarbeit im ersten Satz.
Im zweiten Satz dann ein anderes Bild. Nittenau drehte auf
und die SGE geriet durch viele Eigenfehler in Rückstand. Der
Druck in den Aufschlägen ließ nach, Block- und
Abwehrspielern fehlte die Abstimmung und es wurde dem TSV
leicht gemacht zu seinen Punkten zu kommen. Hinzu kamen
einige äußerst fragwürdige Entscheidungen seitens der
Unparteiischen. Der zweite Satz ging mit 18:25 an den TSV
Nittenau, genauso wie der dritte mit 14:25, in dem das
Niveau des Spiels insgesamt leicht abflachte.
Zum vierten Satz kam auf Seiten der Eltmänner Routinier
Cornel Closca ins Spiel und Rückkehrer Sven Glinker
wechselte auf seine eigentliche Paradeposition, den
Außenangriff. Diese taktische Umstellung trug sofort Früchte
und die SG Eschenbacher Eltmann ging wieder früh in Führung.
Mit den 100 Zuschauern im Rücken konnten die Spieler diese
Führung halten und gegen Ende des Satzes sogar noch
ausbauen. Lutz Gerling, der im letzten Jahr noch für Eltmann
gespielt hatte, konnte erfolgreich ausgeschaltet werden.
Somit konnte man den vierten Satz mit 25:16 auf dem Konto
der SGE verbuchen.
Nun kam es zum Tiebrake. Leider zeichnete sich in diesem ab,
was die ganze Partie gegolten hatte. Die Mannschaft die den
besseren Start in den Satz hinlegt, gewinnt diesen. Den
besseren Start erwischten die Nittenauer, unterstützt von
einer weiteren Fehlentscheidung, da das Schiedsrichterduo
offensichtlich noch einige Umstellungsschwierigkeiten mit
den neuen Netzregeln hatte. Kurz nach dem Seitenwechsel
(5:8) konnten die Favoriten ihren Vorsprung ausbauen und
schließlich mit 8:15 gewinnen.
Kapitän Jens Werner sprach von einer: „guten Leistung des
Teams“ und will in den nächsten Spielen ohne Druck den ein
oder anderen Punkt holen.
Die Rückkehr von Sven Glinker wurde von den Fans gefeiert,
wenn dieser seine trotz einer langen Volleyballpause
vorhandene Klasse zeigte. Er selbst sagte: „Es hat mir sehr
viel Spaß gemacht und ich werde das Team im Laufe der Saison
noch zwei- oder dreimal unterstützen.“