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SG Eschenbacher Eltmann holt gegen Katzwang-Schwabach siebten Sieg
in Folge
Im letzten Spiel dieses Kalenderjahres
musste die SG Eschenbacher Eltmann nach Nürnberg zum VC
Katzwang-Schwabach. Bereits im Vorfeld war klar, dass dies keine
leichte Aufgabe werden würde. Die Befürchtungen bestätigten sich und
es kam, ähnlich wie letzte Woche in Neumarkt zu einem äußerst
spannenden Spiel mit dem glücklicheren Ende für die SGE.
Im ersten Satz war schnell zu sehen, dass
der Gastgeber, gegen den die SGE die Siegesserie vor sieben Spielen
einleiten konnte, äußerst motiviert ist. Starke Abwehraktionen und
ein starker Block sorgte dafür, dass die Unterfranken aus Eltmann im
ersten Satz wenig entgegensetzen konnten und sich somit 18:25
geschlagen geben mussten. Auf Grund einer Verletzung von Jens Werner
musste die Startaufstellung verändert werden, Johannes Waigand
rückte auf die Diagonalposition Thomas Stretz kam zu seinem zweiten
Bayernliga-Einsatz von Anfang an. Auch wegen dieser Umstellungen
hatte es die Mannschaft zunächst schwer, gegen die erfahrenen
Akteure aus Nürnberg ins Spiel zu kommen.
Deutliche besser sollte dies im zweiten
Satz gelingen. Nach dem erneuten schwachen Start, konnte Eltmann
zunächst gut mithalten und vor allem die Eigenfehlerquote
zurückfahren. So war es möglich, sich eine Führung zu erspielen.
Beim Stand von 24:20 für die SGE schien schon alles zum
Satzausgleich klar zu sein, doch dann wurden wieder zu viele
Eigenfehler produziert und man verlor mit 26:28. Die wenigen
Zuschauer in der Halle feierten bereits den Gastgeber und glaubten
nicht an eine Rückkehr der SG Eltmann.
Spätestens beim Stand von 16:12 im dritten
Satz für Katzwang-Schwabach schien der Drops gelutscht, doch dann
rafften sich die Eltmänner zusammen und konnten den Ausgleich
erzielen. Fabian Sagstetter und Johannes Waigand mit zwei
Abwehraktionen und Johannes Engel im Angriff konnten die SGE im
Spiel halten. Dazu zwei starke Aufschläge, des beim Stand von 24:24
eingewechselten Felix Müller sorgten für den 27:25 Satzerfolg. Die
Mannschaft zeigte sich euphorisiert und deutlich selbstbewusster als
noch zu Beginn des Spiels.
Zu spüren bekam dies im vierten Satz der
Gastgeber, der nichts entgegensetzen zu hatte. Endlich wurden
gezielte Aufschläge gemacht und die beiden Mittelblocker Christopher
Bühl und besonders Thomas Stretz konnten teilweise spektakuläre
Blocks für sich verbuchen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung,
angeführt von Steller Kai Naumann sorgte dafür, dass das Spiel im
Tiebreak entschieden werden sollte. Der vierte Satz ging mit 25:13
an Eltmann
.
Anschließend hieß es für die SG
Eschenbacher Eltmann zum fünften Mal in dieser Saison : Tiebreak.
Dreimal konnte man diesen schon für sich entscheiden, nur gegen den
Tabellenführer Nittenau musste man sich geschlagen geben. Nach einem
anfänglichen Rückstand von 2:3 konnte man einige Punkte erzielen und
sich leicht absetzten. Zum Seitenwechsel kam es beim Stand von 8:6
aus sich der SGE. Starke Blocks, eine aufmerksame Abwehr und
gezielte Angriffe trugen letztendliche zum verdienten Sieg bei. Es
ist das zweite Mal in dieser Saison, dass die SG Eltmann nach einem
0:2-Rückstand das Spiel umbiegen kann. Kai Naumann kennt einen der
Gründe für diese Tiebreak-stärke: „Während der Saison haben wir in
einigen Trainingseinheiten zusätzlich an unserer Kraftausdauer
gearbeitet. Dies zahlt sich jetzt aus.“
Die Bayernligamannschaft der SG
Eschenbacher Eltmann hat sein nächstes Spiel nun am 09. Januar 2010
gegen den Tabellenführer aus Nittenau. Mit dem zweiten Tabellenplatz
zum Jahresabschluss wurden die Erwartungen teilweise übertroffen und
die Teamleitung hält es weiterhin nicht für sinnvoll, höhere
Saisonziele als einen Platz im oberen Tabellendrittel auszugeben.
„Wir blicken auf eine erfolgreiche Hinrunde zurück, dennoch denken
wir in der Rückrunde von Spiel zu Spiel und wollen im Januar
versuchen, den Ligaprimus aus Nittenau ein wenig zu ärgern“, fasst
Abteilungsleiter Mirko Boehm die Situation zusammen.
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